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1990 nebenberuflich mit der Vierteljahreszeitschrift „Namibiamagazin“, 1995 hauptberuflich mit dem ersten Buchtitel begann die Verlagsaktivität. Gleichzeitig startete die Marktpräsenz auch in Namibia, seit 2001 unter separater Firma Klaus Hess Publishers in Windhoek, die seither Mitglied in der Association of Namibian Publishers ist, dem namibischen Verlegerverband.
Von Anbeginn war eine hochwertige Reihe „Edition Namibia“ vorgesehen, anspruchsvolle und aufwändig gestaltete Werke meist im großen Format (etwa DIN A 4 oder noch etwas größer) und vierfarbig.
Andere Titel erscheinen im kleineren Format A 5 oder Zwischengröße, meist als Paperback.
Thematisch behandeln die inzwischen fast 40 Titel viele Sachgebiete wie z.B. Geschichte, Biografien, Ethnologie, Biologie, Geografie. „Vom Schutzgebiet bis Namibia“ etwa ist ein einzigartiger Sammelband mit rd. 60 hochqualifizierten Beiträgen, wo kaum ein Sachgebiet zu Namibia ausgelassen ist. Auch ein Kinderbuch (empfohlen von der „Stiftung Lesen“) und ein Lyrikband gehören inzwischen zum Programm. Einige Titel sind neben Deutsch auch in Englisch und Afrikaans erschienen.
Romanhafte Werke, die in Namibia bzw. dem früheren (Deutsch-)Südwestafrika spielen, kommen ab 2008 ins Programm.
Von Anfang an wurde auf eine ansprechende Gestaltung und vor allem hochwertige Verarbeitung der Bücher wert gelegt – im südlichen Afrika nicht immer selbstverständlich.
Seit 2004 werden die Grenzen Namibias auch „überschritten“: Der Klaus Hess Verlag hat die Zeitschrift „afrikapost“ (www.afrikapost.de) übernommen, die seit nun 120 Jahren existiert, und in neuer innerer und äußerer Gestaltung wieder zum Leitmedium der Berichterstattung über ganz Afrika in Deutschland aufgebaut.
Außerdem erschien erstmals ein Titel, der in anderen Ländern Afrikas handelt („Filmen in Afrika“, Autobiografisches von Anna Soehring), und 2006 kam mit „Im Auto quer durch Afrika“ von Paul Graetz ein Reprint der höchst abenteuerlichen ersten automobilen Durchquerung des südlichen Afrika von Daressalam nach Swakopmund im Jahre 1907 hinzu.
Exotica im Programm sind eine historische Dissertation über das Kanzleiwesen der französischen Könige im 13. Jahrhundert sowie ein – inzwischen prämiiertes – Handbuch über das Postwesen und die Briefmarken von Alt-Bergedorf im 19. Jahrhundert. Zu beiden Titeln sind Details direkt beim Verlag erhältlich.
Klaus A. Hess hat seinen Verlag jahrelang nur mit freien Mitarbeitern geführt, seit September 2006 ist Marit Arnold, M.A., fest angestellt und hat Anfang 2008 die Hauptstadt-Redaktion der „afrikapost“ in Berlin übernommen.
Den Buchvertrieb in Namibia und Südafrika besorgt Ingrid Demasius (Demasius Publications cc) in Windhoek. |